Das Tier der Woche - der Schneeleopard
Der Schneeleopard ist eine Großkatze und gilt als stark gefährdet. Er lebt ausschließlich in den Hochgebirgen Zentralasiens, zum Beispiel im Himalaya, im Altai und im Tian-Shan-Gebirge.
Sein Fell ist grau-weiß, sehr dicht und mit dunklen Flecken übersät. Es schützt ihn perfekt vor der Kälte – und ja: Sein Fell gilt als sehr weich.
Schneeleoparden sind Einzelgänger und jagen sowohl tagsüber als auch nachts. Ihre Hauptbeute sind Gebirgs-Huftiere wie Blauschafe und Steinböcke, aber auch kleinere Tiere.
Der lange, dicke Schwanz hilft beim Balancieren in steilem Gelände und dient außerdem als Wärmeschutz, wenn sie ihn um den Körper legen. Schneeleoparden leben in Höhen von 2.700 bis 6.000 Metern.
Die Körperlänge beträgt etwa 86 bis 150 cm, der Schwanz ist 80 bis 106 cm lang. Das Gewicht liegt zwischen 22 und 52 Kilogramm, wobei die Männchen schwerer sind als die Weibchen.
Die Paarungszeit ist zwischen Februar und März. Nach einer Tragzeit von etwa 100 Tagen bringt das Weibchen 2 bis 3 Jungtiere zur Welt. Die Jungen bleiben 2 bis 3 Jahre bei ihrer Mutter.
Die Lebenserwartung beträgt in freier Wildbahn etwa 12 Jahre, in menschlicher Obhut können sie deutlich älter werden.
Das war das Tier der Woche.
Das nächste Tier fängt mit K an!