Das Tier der Woche - der Luchs
Der Luchs ist die größte Raubkatze in Deutschland.
- Größe: Schulterhöhe ca. 60–70 cm, Körperlänge 80–130 cm
- Gewicht: 18–25 kg
- Fell: rotbraun bis grau mit dunklen Flecken, schwarze Haarbüschel an den Ohren
Lebensraum
Luchse leben in Europa und Teilen von Asien. In Deutschland findet man sie zum Beispiel im Harz und in einigen anderen Wäldern. Außerdem kommen sie in Skandinavien, auf dem Balkan und in Teilen von Sibirien und Ostasien vor.
Feinde
In Deutschland haben Luchse keine natürlichen Feinde. In anderen Regionen können Bären, Wölfe oder Vielfraße vor allem die Jungen bedrohen.
Verhalten
Luchse sind Einzelgänger und nachtaktiv. Sie jagen hauptsächlich:
- Rehe
- Rothirsche
- Füchse
- Hasen
- Mäuse
Fortpflanzung
Die Paarungszeit ist zwischen Februar und März. Nach etwa 70 Tagen Tragzeit bringt das Weibchen 2–5 Junge zur Welt. Die Mutter kümmert sich allein um die Kleinen. Nach 2 Monaten fangen die Jungen an, feste Nahrung zu fressen. Sie bleiben etwa ein Jahr bei der Mutter, bevor sie ein eigenes Revier suchen.
Besondere Fakten
Luchse können bis zu 70 km/h schnell laufen
Lebenserwartung: 10–15 Jahre in freier Wildbahn, in Gefangenschaft bis zu 20–25 Jahre
Es gibt vier Arten von Luchsen: Eurasischer Luchs, Iberischer Luchs, Rotluchs und Kanadischer Luchs
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