Das Tier der Woche: Der Gepard
Der Gepard ist eine Großkatze, die vor allem in den Savannen, Trockenwäldern und Halbwüsten Afrikas südlich der Sahara lebt. Eine sehr kleine und stark gefährdete Population von etwa 40 bis 60 Tieren kommt außerdem noch im Iran vor.
Geparden bevorzugen offene Landschaften, da sie dort ihre Geschwindigkeit am besten einsetzen können.
Besonderheiten
Der Gepard ist die einzige Katze, deren Krallen nur teilweise einziehbar sind. Das hilft ihm beim Laufen, da er dadurch mehr Halt am Boden hat. Im Gegensatz zu anderen Großkatzen ist er außerdem kein guter Kletterer.
Er ist das schnellste Landtier der Welt und kann Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h erreichen. Diese Geschwindigkeit hält er jedoch nur für kurze Zeit, meist nur 20 bis 60 Sekunden.
Jagd
Geparden jagen überwiegend am Tag. Zu ihrer Beute gehören:
- Gazellen
- junge Antilopen
- Hasen
- gelegentlich Vögel
Bei der Jagd schleicht sich der Gepard nah an die Beute heran und nutzt Gras oder Büsche als Deckung. Wenn er nah genug ist, startet er einen schnellen Sprint, bringt die Beute zu Fall und tötet sie meist durch einen Biss in die Kehle oder Atemwege.
Lebensweise
Geparden sind meist Einzelgänger, besonders die Weibchen, die allein mit ihren Jungen leben. Männchen können manchmal kleine Gruppen bilden, sogenannte „Coalitions“, um ihr Revier besser zu verteidigen.
Fortpflanzung
Geparden können sich das ganze Jahr über paaren, häufig aber in der Regenzeit. Nach einer Tragzeit von etwa 90 bis 95 Tagen werden die Jungen geboren.
Die Jungtiere werden etwa 12 Wochen gesäugt, beginnen aber schon nach ungefähr 3 Wochen, kleine Mengen Fleisch zu fressen. Sie bleiben etwa 16 bis 18 Monate bei ihrer Mutter.
Lebenserwartung
Geparden werden in freier Wildbahn etwa 10 bis 12 Jahre alt, in Zoos können sie bis zu 20 Jahre erreichen.
Geparden sind für Menschen in der Regel nicht gefährlich, da sie sehr scheu sind und Menschen meiden.
Das war das Tier der Woche!
Das nächste Tier hat einen eher schlechten Ruf …