Das Tier der Woche: Der afrikanische Wildhund
Der Afrikanische Wildhund ist ein Raubtier aus der Familie der Hundeartigen. Er kommt nur in Afrika vor.
Afrikanische Wildhunde brauchen große Gebiete zum Leben, weil ihre Rudel weite Strecken zurücklegen. Sie leben in Savannen, Buschlandschaften und Halbwüsten. Heute findet man sie vor allem in Schutzgebieten in Ländern wie Kenia, Tansania, Sambia, Simbabwe, Botswana und Südafrika.
Leben im Rudel
Afrikanische Wildhunde leben in Rudeln mit etwa 10 bis 30 Tieren. In jedem Rudel gibt es ein Alpha-Paar, das die Gruppe anführt.
Eine Besonderheit ist, dass die Tiere durch Niesen miteinander „abstimmen“ können. So entscheiden sie manchmal gemeinsam, ob sie auf die Jagd gehen.
Nahrung und Jagd
Afrikanische Wildhunde jagen vor allem:
- Antilopen
- Impalas
- Hasen
- Vögel
Manchmal erbeuten sie auch größere Tiere.
Sie sind sogenannte Hetzjäger. Das bedeutet, dass sie ihre Beute über lange Strecken verfolgen, bis diese erschöpft ist.
Nachwuchs
Meist darf nur das Alpha-Paar Junge bekommen. Nach einer Tragzeit von etwa 70 bis 72 Tagen werden 6 bis 16 Welpen geboren.
Die Jungen werden etwa 10 bis 12 Wochen gesäugt. Danach fressen sie feste Nahrung und begleiten das Rudel. Die älteren Tiere kümmern sich um die Welpen und beschützen sie.
Lebenserwartung
Afrikanische Wildhunde werden in freier Wildbahn etwa 10 bis 12 Jahre alt.
Das war das Tier der Woche!
Das nächste Tier wird die „heilige ...“
Und Herr Beule wusste tatsächlich nicht, dass es dieses Tier überhaupt gibt!